
Diesel wird ab 2027 deutlich teurer: Das ändert sich bei der Akzise
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Die Akzisesenkung auf Diesel entfällt zum 1. Januar 2027, während Benzinfahrer vorerst verschont bleiben. Was bedeutet das für Ihren Geldbeutel, und ist ein Umstieg auf Elektrofahrzeuge jetzt sinnvoll?
Sie tanken voll und schauen beim Bezahlen noch einmal genauer auf den Beleg. Dieses Gefühl wird in den kommenden Jahren nicht weniger werden, schon gar nicht, wenn Sie Diesel fahren.
Ab dem 1. Januar 2027 ändert sich etwas Wichtiges an der Dieselsteuer, während Benzinfahrer verschont bleiben. Wir zeigen Ihnen, was sich ändert und was Sie selbst tun können.
Am 1. Januar 2026 wurden die Akzisen bereits erhöht: Benzin wurde um etwa 5,6 Cent pro Liter teurer, Diesel um 3,6 Cent und LPG um 1,3 Cent. Das war jedoch noch nicht alles.
Bei der Regierungsbildung wurden damals rund 900 Millionen Euro freigegeben, um den Akzisenrabatt zu verlängern, aber diese Verlängerung gilt nur für Benzin. Für Diesel läuft der Rabatt zum 1. Januar 2027 einfach aus, was den Literpreis zusätzlich um etwa 12 Cent erhöht, zusätzlich zur üblichen jährlichen Indexierung.
Unabhängig von der Steuer treiben internationale Entwicklungen, wie Spannungen um den Iran, den Ölpreis und damit den Dieselpreis bereits weiter in die Höhe. Wer Diesel fährt, muss also mit einem doppelten Preisanstieg rechnen.
💡 Tipp: Fahren Sie viele Kilometer mit Diesel für Ihre Arbeit? Berechnen Sie Ihre jährlichen Mehrkosten mit dem aktuellen Preisanstieg, dann wissen Sie sofort, ob sich ein Umstieg langfristig lohnt.
Der Preisdruck an der Zapfsäule endet nicht im Jahr 2027. Ab 2028 kommt das europäische ETS2-Emissionshandelssystem hinzu, das voraussichtlich 10 bis 13 Cent pro Liter zusätzlich kosten wird. Auch die verbindliche Beimischung von Biokraftstoffen steigt: von 14,4 % im Jahr 2026 auf 16,4 % im Jahr 2027 und über 22 % im Jahr 2028, und Biokraftstoffe sind teurer als normales Benzin oder Diesel.
Konsumexperten rechnen daher damit, dass wir uns langfristig an einen Preis von deutlich über 2,50 Euro pro Liter Benzin gewöhnen müssen. Das ist ein erheblicher Schritt im Vergleich zu heute.
💡 Tipp: Haben Sie ein Leasingfahrzeug oder einen Firmenwagen mit Dieselantrieb? Besprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber oder Bevollmächtigten bereits die Optionen für 2027, damit Sie nicht von Überraschungen betroffen sind.
Mit steigenden Kraftstoffpreisen wird das Laden zu Hause immer attraktiver, besonders wenn Sie selbst eine Ladestation installieren, anstatt immer an einer öffentlichen Ladestation laden zu müssen. Eine eigene Wallbox wie der AMiO EV Lader lädt schneller und sicherer als eine normale Steckdose und ist für den privaten oder geschäftlichen Gebrauch geeignet.
Zweifeln Sie zwischen einem 11kW oder 22kW Anschluss? Lesen Sie unsere Erklärung EV-Lader zu Hause: 11kW vs 22kW Wallbox, was brauchen Sie. Fahren Sie bereits elektrisch und möchten wissen, was sich ab 2026 an der Kfz-Steuer ändert? Dann schauen Sie auch unter Kfz-Steuer für Elektroautos steigt ab 2026 nach.
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